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Rufus Zuphall ist eine der bedeutenden Bands des progressiven German Rock der 70er Jahre. 1969 in Aachen gegründet, verschmolz die Band Blueselemente, angelsächsischen Folk, klassische Versatzstücke und treibenden Gitarrenrock zu einem eigenständigen, unverwechselbaren Stil.

Der Durchbruch gelang Rufus Zuphall 1970 beim Jazz-Festival im belgischen Bilzen, wo sie neben Größen wie Black Sabbath, Cat Stevens und May Blitz auftraten. Anfang Dezember 1970 produzierte Rufus Zuphall live in nur drei Tagen ihre erste LP „Weiß der Teufel“, die gemeinhin als Meisterstück progressiver Rockmusik gehandelt wird.

1972 löste sich die Band auf. Doch über all die Jahre bestand ein enger Kontakt besonders zwischen Bassist Helmut Lieblang und Gitarrist Günter Krause, für dessen Songs für einige andere Bands Lieblang weiterhin Texte schrieb.

1999, 30 Jahre nach der Gründung der Band, gelang es Uli Pesch, dem Veranstalter der Burg-Wilhelmstein-Konzerte in Aachen/Würselen, die Band noch einmal zu einem Auftritt in der Urbesetzung zu motivieren. Am 19. Juni legten Günter Krause (guitar), Klaus Gülden (flute), Helmut Lieblang (Bass) und Udo Dahmen (drums) verstärkt durch den genialischen Youngster Gero Körner (keyboards) ein vielumjubeltes und hochgelobtes Konzert hin, das selbst die Hartgesottenen von „German Rock“ ins Schwärmen brachte:

„Ich selbst habe eine solch enorme Energie während eines Konzertes noch nicht
erlebt, obwohl ich Bands wie PINK FLOYD vor 60000 Zuschauern gesehen habe.
So ein Ereignis kann man schwer beschreiben - man wird es aber nie mehr vergessen...
Für mich gehört dieses Konzert zu den besten, die ich bis heute gesehen habe.“
(Alexander Zuk für „German Rock Vereinszeitung“, 9/1999)

Der grandiose Erfolg machte es Rufus Zuphall leicht, es noch einmal zu versuchen. Heute besteht Rufus Zuphall aus den Gründungsmitgliedern Günter Krause (guitar, vocals), Klaus Gülden (flute) und Helmut Lieblang (bass) und aus den Youngbloods Gero Körner (piano) und Roland Hegel (drums), dem es mehr als gelungen ist, den alten Ausnahmedrummer Udo Dahmen zu ersetzen.

Nach wie vor verarbeitet Rufus Zuphall unterschiedliche musikalische Elemente zu einer neuen Einheit, und obwohl die neuen Kompositionen eher den Charakter von „Songs“ als von „Stücken“ tragen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Musik von Rufus Zuphall erhalten geblieben, die Liebe zur ,langen Form’. Eine dieser neuen Kompositionen trägt den Titel „This is not the end“, darum für alle Fans - RUFUS rides again.